Regelklarstellungen

1.       Ein Spieler verkürzt bereits vor der Ausführung des Einwurfes den Abstand von 2m zum Einwerfenden hin und berührt den richtig eingeworfenen Ball. Die Entscheidung wurde in einigen wenigen Veröffentlichungen mit „indirekter Freistoß“  wegen Abstandsverkürzung und Verwarnung aufgeführt. Die richtige und auch nachvollziehbare Entscheidung ist allerdings Wiederholung des Einwurfes durch das gleiche Team und Verwarnung für den „Abstandsverkürzer“.

Begründung: Der Spieler verkürzt den Abstand zum Einwurfort noch bevor der Ball im Spiel ist. Somit ist die Spielfortsetzung indirekter Freistoß nicht möglich, da der Ball noch nicht im Spiel war. Verkürzt der Spieler nachdem der Ball im Spiel ist, ist dies eine erlaubte Spielweise.

 

 

2.       Bei einem Strafstoß läuft ein anderer als der identifizierte Schütze an. Wir warten die Wirkung des Schusses ab und entscheiden gem. der Schusswirkung auf Wiederholung (wenn der Ball ins Tor geht) auf indirekten Freistoß (wenn der Ball vom TW gehalten wurde) oder auf Abstoß (wenn der Ball neben das Tor geschossen wurde). Neu ist nun, dass dieser Spieler zwingend verwarnt werden muss, egal wie die Wirkung des Schusses war.

Begründung:  Die  Ausführung  durch  den  nicht  identifizierten  Spieler  ist  ein  unsportlicher  Täuschungsversuch.  Dieser  Täuschungsversuch  wird  dann  mit  der  gelben  Karte  zwingend  bestraft.  Diese  Verwarnung  werden  wir  ebenfalls  in  die  Pflichtverwarnungen  mit  aufnehmen.

REIFEN-KARAKUS-SPENDE für die OF-Schiris

Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2014 des Freundeskreises der Offenbacher Schiedsrichter im Bürgerhaus Rumpenheim überreichte Geschäftsführer Ahmet Karakus (links) einen Spendenscheck über € 2.000,– zur Förderung der Offenbacher Schiedsrichter/innen aus Stadt und Kreis. FSVO-Kassenwart Hubert Doll, FSVO-Vorsitzender Günter Schmidt und dessen Stellvertreter Michael Grieben (v.l.n.r.) freuten sich sehr und versicherten, die Mittel zur Weiterbildung insbesondere des Schirinachwuchses zu verwenden, um diesen längerfristig für dieses nicht immer leichte Amt zu begeistern. Dies kommt letztlich auch allen Kreisvereinen zu Gute, da die Gewinnung neuer Schiris immer schwerer wird. Vielen Dank im Namen des Offenbacher Amateurfußballs!!