Fazit der KLP

Zur aktuellen Saison wurde eine größere Änderung an der uns allen bekannten Kreis-Leistungs-Prüfung (kurz „KLP“) von unserem Verbands-Lehrwart Andreas Schröter vorgenommen.

 

Die Problematik an der KLP liegt vor allem darin, dass mit ihrer Hilfe die breite Masse der Schiedsrichter und somit sehr viele verschieden Altersgruppen geprüft werden sollen. Das ist im regeltechnischen Bereich soweit kein Problem. Aber im physischen Bereich ist es dann doch nicht so ganz einfach, alle Schiedsrichter und Altersklassen „unter einen Hut zu bekommen“.

 

Da gibt es zum einen die jungen Wilden, die sich noch meistens als äußerst laufstark präsentieren. Und auf der anderen Seite haben wir die ganz Erfahrenen unter uns, die mit einem großen Erfahrungsschatz aufwarten können. Diese Erfahrungen erhält man aber nicht mal eben so. Und so hat diese Gruppe dann teilweise eben ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel und ist nicht immer ganz so flink.

 

Ihr Erfahrungsschatz ist aber nicht an Wert zu messen. Sie sind deshalb in keiner Weise benachteiligt, sondern in vielem sehr weit voraus. Es gebührt den Schiedsrichtern der Basis ein deutliches Entgegenkommen in der wichtigsten Leistungsprüfung des Jahres. Denn es ist die Basis, die Woche für Woche auf die regionalen Sportplätze ihre Leistung abliefert und die es uns allen ermöglicht, den Spielbetrieb am Laufen zu halten.

 

Bisher mussten alle Schiedsrichter eine bestimmte Distanz in einer gewissen Zeit am Stück ablaufen. Das ist nun nicht mehr der Fall. Nun werden von den Schiedsrichtern kurze Sprints in Intervallen abgefordert. Je nach der höchsten Spielklasse des Schiedsrichters müssen mehr Intervalle absolviert werden. So kann trotzdem die Laufstärke eines jeden Schiedsrichters attestiert werden und trotzdem auf die jeweilige Sprintstärke eingegangen werden.

 

Die nötige Anpassung der KLP wurde mit dieser Änderung nun erreicht. Und die Rückmeldungen der ersten KLP mit den Änderungen waren kreisintern sowie kreisübergreifend durchweg positiv. Wir, der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss, freuen uns deshalb sehr und können einen positiven Strich ziehen.

 

 

Es grüßt herzlichst

 

Euer André